„Da sind wir den ganzen Tag unterwegs, gehen viel Spazieren, spielen und beschäftigen unseren Tobi, doch am Abend dreht er nochmal richtig auf. Der müsste so richtig müde sein. Von Ruhe ist am Abend nichts zu sehen.“
So oder so ähnlich erzählen mir Kunden von ihrem Hund. Kommt dir das bekannt vor?

 

Warum wir das tun ...

Wir Menschen möchten doch nur eines … wir möchten unseren Hund glücklich und ausgelastet sehen. Er soll zufrieden sein. Und dazu gehört nun mal ein schöner ausgiebiger Spaziergang, Spiel und Spaß, Kopfarbeit und intensive Bewegung.
So wird es gemacht und doch dreht der Hund am Abend nochmal richtig auf. Warum das, er sollte doch richtig ko sein.

Er hatte Bewegung, konnte Schnüffeln und Spielen, hatte soziale Kontakte und war mit seinem Menschen zusammen. Also alle Bedürfnisse wurden erfüllt.

Ja alle, bis auf eins …!

 

Was bei unserem Hund passiert ...

Schauen wir uns also einmal die Kehrseite an und gucken genau hin, was bei unserem Hund passiert, wenn der Tag so aussieht.

Unser Hund wacht gut ausgeschlafen auf und steckt voller Energie. Dann geht es los zum Spaziergang. Dort bekommt er viele Eindrücke von Gerüchen und Bewegungsreizen. Es wird noch ein bisschen gespielt und trainiert. Nach einer guten Stunde Gassi ist unser Hund also wunderbar an Bewegung und Kopfarbeit bedient. Jetzt geht es heim und raus in den Garten. Nach einer kurzen Pause ab an den Badesee mit Hundekumpels treffen und anschließend noch eine Runde Tricktraining.

Wir Zweibeiner kommen nach so einem Tag groggy nach Hause. Doch bei unserem Hund ist etwas Anderes passiert. Sein Erregungsniveau ist immer mehr gestiegen nach jeder Aktivität. Und es hatte keine Chance sich wieder richtig abzubauen.

Und das ist des Rätsels Lösung …

 

Auf was wir achten sollten ...

Bei diesem Tag wurde ein Bedürfnis nicht erfüllt. Von was ich spreche ist das Ruhebedürfnis.
Bewegung und Beschäftigung ist wichtig, doch auch Ruhe. Und zwar mehr als wir im Allgemeinen denken.

Es gibt Hunde, die haben mit zu viel Aktivität einfach Schwierigkeiten. Sie schaffen es anschließend nicht herunterzufahren und zu entspannen. Gehört dein Hund auch dazu, dann ist es deine Aufgabe den Tagesablauf und die Aktivitäten so zu gestalten, dass es ihm weiterhin möglich ist zur Ruhe zu kommen.

Du kannst es dir vorstellen wie ein kleines Kind, das übermüdet ist. Nein auch sie schlafen dann meist nicht einfach ein, sondern drehen erst einmal richtig auf.

 

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arbeitet als Trainerin für Menschen mit Hund in Bayreuth, Creußen und Pegnitz und ist für Seminare in ganz Deutschland und Österreich unterwegs. Sie ist Autorin von mehreren Fachbüchern.
Zudem gibt Sie Ihr Wissen in Ihrer Online-Akademie und auf Ihrem Blog an interessierte Hundehalter weiter.

Mehr zu Sabrina erfährst du hier:
https://vitacanis.net/ueber-mich/

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