Jedes Jahr beginnt sie wieder – die dunkle Jahreszeit. Wir gehen viel öfter mit unseren Vierbeinern in der Dämmerung oder bei Dunkelheit spazieren – der Tag ist einfach kürzer. Bei Dunkelheit tun wir Zweibeiner uns oft schwerer und so wird der Spaziergang im Dunkeln ganz anders wahrgenommen.

Deswegen gilt, bereite dich und deinen Hund auf die Spaziergänge in der herbst- und winterlichen Dunkelheit vor.

 

 

Safety First!
Die Dunkelheit lässt dich und deinen Hund oft unscheinbar im Schatten verschwinden und ihr werdet schwerer von Autofahrern erkannt. Umso wichtiger ist es, dass du dich und deinen Hund erkennbar machst und ihr euch so schützt. Deswegen nutze Hilfsmittel, die dich und deinen Hund gut erkenntlich machen …

 

FÜR DEINEN HUND:

  • Binde deinen Hund ein Leucht- oder Blinkhalsband um. Alternativ macht auch ein Blinki-Anhänger deinen Hund sichtbar.
  • Nutze ein reflektierendes Geschirr für deinen Hund oder klebe reflektierende Streifen darauf. So wird dein Hund von Autofahrern auf jeden Fall gesehen. Verwende ebenso eine reflektierende Leine.
  • Ja und du kannst deinem Hund auch eine Warnweste kaufen, die er unter dem Geschirr trägt.

 

FÜR DICH:

  • Ziehe helle und reflektierende Kleidung an, sodass du von Autofahrer, Radfahrern und auch Fußgängern leichter gesehen wirst.
  • Mache dir reflektierende Arm- und Beinbänder hin, dadurch wirst du von Auto- und Radfahrern sofort erkannt.
  • Du kannst auch eine Warnweste tragen.
  • Nutze eine kraftvolle Stirnlampe oder auch Taschenlampe. So siehst du nicht nur genau, wo du hinläufst, sondern kannst auch ganz entspannt das Häufchen deines Hunde finden 😉

 

 

Anleinen ist Pflicht
Dein Hund ist im Dunkeln mit seinen Sinnen klar im Vorteil. Sein Hör- und Riechvermögen lassen sich von der Dunkelheit nichts nehmen, während du deutlich weniger wahrnimmst – oder viel zu spät 😉 Deine Reaktionsfähigkeit nimmt dadurch ab und schon kann es sein, dass dein Hund los spurtet.

Deswegen: Nimm deinen Hund in der Dunkelheit an die Leine – zu seiner und zur Sicherheit der Umwelt. Damit er dennoch abends im Park seinem Bewegungsdrang nachkommen kann, verwende einfach eine Schleppleine oder eine Flexileine.

 

 

Wenn dein Hund sich plötzlich anders verhält ...
Manche Hunde verhalten sich in der Dunkelheit anders als tagsüber. Da wird die leuchtende Laterne zum Gruselobjekt und die Mülltonne von Nachbar Edgar wird angebellt. Oder aber der entgegenkommende, dick eingemummelte Fußgänger wird komisch beäugt und lässt deinen Hund reagieren.

Manche Hunde haben in der Dunkelheit Schwierigkeiten ihr Verhalten, das sie tagsüber zeigen hierhin mitzunehmen. Es kann sein, dass dein Hund ängstlicher reagiert oder sogar mit Angriff nach vorne. Deswegen sei erst einmal vorbereitet, bis du weißt, wie dein Hund sich in der Dunkelheit fühlt.

Lass dir deswegen Zeit bei euren Gassirunden, nimm lieber ein bisschen Höflichkeitsabstand zu entgegenkommenden Menschen und gehe nicht eng an diesen vorbei. Lobe deinen Hund auch in der Dunkelheit für gutes Verhalten – es stellt für ihn eine komplett andere Situation dar.

 

 

Auf eine sichere, dunkle 😉 Jahreszeit!

 


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Sabrina Neubauer-Reichel

arbeitet als Trainerin für Menschen mit Hund in Bayreuth, Creußen und Pegnitz und ist für Seminare in ganz Deutschland und Österreich unterwegs.
Sie ist Autorin von mehreren Fachbüchern.
Zudem gibt Sie Ihr Wissen in Ihrer Online-Akademie und auf Ihrem Blog an interessierte Hundehalter weiter.

Mehr zu Sabrina erfährst du hier:
http://vitacanis.net/ueber-mich/

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