Liebster Award 2017 – Ich bin dabei …


Die liebe Claudia Hußmann von der Welpenerziehung24.de hat mich nominiert, am „Liebster Award 2017“ teilzunehmen. Herzlichen Dank dafür!

 

Liebster Award 2017 – Ich mach mit!

Ich mache gerne mit, denn so habe ich nicht nur die Chance, meinen BLOG bekannter zu machen, sondern außerdem die Möglichkeit, noch tolle Hundemenschen und HundetrainerIinnen zu nominieren.

Claudia hat mir die folgenden Fragen gestellt:

 

Warum bist du HundetrainerIn geworden?

Meine Sheila wurde vor vielen Jahren von einem anderen Hund zusammen gebissen. Jeder fremde Hunde war für sie danach Staatsfeind Nr. 1. Spaziergänge und entspannte Unternehmungen waren danach ein reines Grauen. Jeder Hund wurde angebellt und Kontakt war nicht mehr möglich. Das schränkte nicht nur sie, sondern auch mich enorm ein.

Wir sind durch viele Hundeschulen gewandert, doch helfen konnte uns keiner.
Dann habe ich selbst die Ausbildung zum Hundetrainer begonnen. Erst nur mit dem Gedanken zu Lernen wie ich Sheila helfen kann.

Durch mein neues Wissen, konnte ich ihr endlich helfen.
Dieses Erlebnis hat sich so tief in mich eingebrannt, dass ich genau das auch anderen Hundehaltern und ihren Hunden ermöglichen wollte – wieder entspannt miteinander den Alltag verbringen.

 

Hast du einen Herzenshund und wenn ja, warum ist er das? Was ist das Besondere an ihm?

Puh, das ist eine sehr schwere Frage, denn ich finde DEN Herzenshund gibt es nicht. Jeder meiner beiden Hunde berührt mich auf eine ganz andere Art und Weise und ich habe mit jedem etwas ganz eigenes erleben dürfen. Und so sind beide Hunde meine Herzenshunde.

Sheila war einfach der Hund, der mich auf den Weg gebracht hat, auf dem ich heute bin. Sie hat meine große Liebe zu Hunden geweckt.

Ja und Lenni, hat mich durch seine Krankheit und die damit verbundenen Verhaltensweisen schier zur Verzweiflung gebracht. Doch jetzt kann ich nur sagen, es hat ein Band zwischen uns geschmiedet, das genauso tief und fest ist wie bei Sheila, nur eben anders.

 

Welche 3 Fähigkeiten sollte ein Hundetrainer unbedingt mitbringen?
  1. Einfühlungsvermögen
  2. umfassendes Wissen rund um das Lern- und Ausdrucksverhalten der Hunde
  3. Kreativität

 

Was macht dir am meisten Spaß bei der Arbeit als HundetrainerIn?

Zu sehen, wenn es bei Mensch und Hund CLICK macht und sie immer mehr zu einem Team zusammen wachsen.

 

Worauf könntest du gut verzichten bei deiner Arbeit als HundetrainerIn?

Zu sehen, wenn ein Hund grob oder schmerzhaft behandelt wird, nur weil er ein Verhalten zeigt, das für uns Menschen nicht passend ist.

Es gibt so viele tolle Trainingsmöglichkeiten unseren Hunden genau zu zeigen, was erwünscht ist. Strafe und Zwang ist hier nicht nötig.

 

Welche 3 Dinge müsste DEIN eigener Hund unbedingt können, wenn er nur 3 Dinge lernen könnte?

Für mich wären das …

  1. Ruhig an anderen Menschen und Hunden vorbeilaufen – um gelassen überall Spazieren zu können.
  2. Handtouch – um meinen Hund leicht positionieren zu können.
  3. Warte oder Bleib – um Ruhe in Situationen zu bekommen.

 

Gibt es etwas, wo du Mühe mit deiner eigenen Impulskontrolle hast?

Oja. Wenn Menschen wissentlich ihren Hund grob anpacken und bestrafen. Einfach nur, weil er gerade etwas tut, das ihnen gegen den Strich geht.

 

Fährst du auch mal ohne Hund in den Urlaub oder wäre ein Urlaub ohne Hund kein Urlaub für dich?

Ja, wir fahren immer mal wieder ohne Hunde in den Urlaub. Das hat vor allem den Grund, dass mein Mann und ich uns berufsbedingt kaum sehen. Und dann wollen wir ab und zu auch einfach einmal Zeit für uns haben.
Jedoch dauern diese Urlaube nie lange, denn die Fellmäuse werden einfach zu sehr vermisst 😉

 

Was ist dein Hobby, wenn du dich gerade mal nicht mit dem Thema Hund beschäftigst?

Ich lese sehr gerne und viel. Ein Buch am Nachmittag ist dann schon einmal drin 🙂

 

Nenne 3 Dinge, die für dich eine Hundehaltung ausschließen.
  1. Zeitmangel – entweder aus beruflichen oder anderweitigen Gründen
  2. Gesundheitliche Gründe wie beispielsweise eine starke Tierhaarallergie
  3. weil man einfach einen Hund haben möchte – und sich nicht bewusst darüber ist, was es beutetet einen Hund in die Familie zu holen

 

Was möchtest du wirklich jedem Hundehalter unbedingt mit auf den Weg geben?

Nimm deinen Hund so an wie er ist! Mit all seinen Fehlern und Schwächen, aber auch seinen tollen Eigenschaften.

Jeder Hund ist eine ganz eigene Persönlichkeit. Freu dich an ihr und genießt eure gemeinsame Zeit. Auch wenn dein Hund die ein oder andere Macke hat 😉

 

 

Vielen Dank für die tollen Fragen! Ich nominiere hiermit:

  1. Anne Richters – Hundeschulservice
  2. Tina Hillebrand – Tiere anders behandeln

 

Hier meine Fragen für euch:

  1. Was war das Lustigste, das du mit deinem Hund bisher erlebt hast?
  2. Was hat dir mit deinem Hund die meisten Nerven gekostet?
  3. Hat dich dein Hund schon einmal vor eine große Herausforderung gestellt? Wenn ja, welche?
  4. Hast du dir schon einmal eine Auszeit von deinem Hund genommen?
  5. Welche 5 Dinge liebst du an deinem Hund am meisten?
  6. Wie verbringst du deine Freizeit? Immer mit oder auch mal ohne Hund?
  7. Wie bringst du deinen Beruf und dein Familienleben unter einen Hut?
  8. Wie bist du zu deinem Beruf gekommen? War dein Hund der Ausschlaggeber?

 

Viel Spaß! Ich bin total gespannt auf eure Antworten.
Eure Sabrina

 


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Sabrina Neubauer-Reichel

arbeitet als Trainerin für Menschen mit Hund in Bayreuth, Creußen und Pegnitz und ist für Seminare in ganz Deutschland und Österreich unterwegs.
Sie ist Autorin von mehreren Fachbüchern.
Zudem gibt Sie Ihr Wissen in Ihrer Online-Akademie und auf Ihrem Blog an interessierte Hundehalter weiter.

Mehr zu Sabrina erfährst du hier:
http://vitacanis.net/sabrina-neubauer-reichel/

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