Gedanken haben Macht, Macht über dich. Sie bestimmen dein Verhalten, dein Empfinden gegenüber einer Situation, eines Menschen oder deines Hundes. Und sie beeinflussen auch den Umgang sowie das Training mit deinem Hund.

 

Deine Gedanken und dein Verhalten
Egal, ob du gerade positive oder negative Gedanken in einer Situation hast, sie beeinflussen dein komplettes nachfolgende Verhalten.

Denkst du „Ja, das schaffe ich“, dann wirst du alles daran setzen, dein Ziel zu erreichen. Du siehst die kleinen Erfolgserlebnisse und freust dich daran. Und umgekehrt läuft es auch so. Wenn du denkst „Oh Gott, das schaffe ich niemals“, dann wirst du in jeder Situation Rückschläge und Zeichen sehen, dass du es nicht schaffen wirst. Dir fehlt dein Vertrauen und die Motivation.

Gedanken beeinflussen unseren Körper und unseren Verstand. Teilweise für uns ganz unbewusst, es passiert einfach. Hast du einen Gedanken, wird sich dieser Gedanke als Bild in deinen Kopf einbrennen. Und du wirst alles daran setzen, dass dieses Bild wahr wird – egal ob dieser Gedanken schön oder schrecklich ist. Du verhältst dich so, wie deine Gedanken es dir vorgeben.

Möchtest du also ein Verhalten verändern, ob von dir oder von deinem Hund, darfst du zuerst einmal lernen, deine Gedanken zu verändern.

Du lässt durch deine Gedanken Bilder vor deinem inneren Auge erscheinen. Diese Bilder wecken Erwartungen, die wir an die kommende Situation haben und beeinflussen unser Verhalten.

Jede Veränderung eines Verhaltens beginnt in deinem Kopf.

 

Deine Gedanken und dein Hund
Wir haben gerade festgestellt, dass deine Gedanken die Grundlage für dein Verhalten sind. Heißt deine Körperhaltung passt sich automatisch deinen Gedanken an, so auch dein Energielevel (Stresslevel).

Kommt euch beispielsweise ein freilaufender Hund entgegen und du denkst „Oh Mist, hoffentlich kommt der nicht zu uns! Lizzy flippt sonst gleich aus und ich kann den Hund nicht weghalten!“, passiert etwas mit deinem Körper und deiner ganzen Haltung. Du spannst dich an, deine Atmung geht etwas schneller, du bist gestresst. Auch wenn du es deinem Hund nicht zeigen möchtest, er nimmt die kleinsten Veränderung bei dir wahr. Er spürt deine Gefühlslage sehr intensiv und wird darauf reagieren.

 

Achtsamkeit bei deinen Gedanken
Du möchtest, dass dein Hund in den unterschiedlichsten Alltagssituationen entspannter wird?
Du willst, dass dich einige Dinge nicht so schnell stressen?

Dann beginne bewusst deine Gedanken zu diesen Situationen zu verändern.

Pole deine Gedanken wirklich um.
Ja, das geht nicht von heute auf morgen, aber du wirst eine enorme Veränderung feststellen können. Beginne bei den kleinen Dingen.

Denkst du manchmal: 
„Jetzt muss ich schon wieder mit meinem Hund trainieren!“
Wie wäre es stattdessen mit:
„Jetzt darf ich eine schöne Zeit mit meinem Hund verbringen und wir tun gleichzeitig etwas für seine Alltagstauglichkeit!“

Oder aber:
„Fiffi sollte das aber schon längst können!“
Besser:
„Fiffi und ich geben unser Bestes und gehen in unserem Tempo voran. Wir sind Individuen und haben alle Zeit der Welt!“

Oder:
„Igitt, ist Bello wieder dreckig. Warum musste er sich denn wieder im Matsch wälzen!“
Besser: 
„Mein kleiner Dreckspatz hatte enorm viel Spaß :-)“

 

Bedenke immer, bei allem was du tust!

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden deine Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.
(Talmud)

In diesem Zitat steckt so viel Wahrheit und eine große Lehre.

 


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Sabrina Neubauer-Reichel

arbeitet als Trainerin für Menschen mit Hund in Bayreuth, Creußen und Pegnitz und ist für Seminare in ganz Deutschland und Österreich unterwegs.
Sie ist Autorin von mehreren Fachbüchern.
Zudem gibt Sie Ihr Wissen in Ihrer Online-Akademie und auf Ihrem Blog an interessierte Hundehalter weiter.

Mehr zu Sabrina erfährst du hier:
http://vitacanis.net/ueber-mich/

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